14.01.08

Hessens Landeskinder wollen ins Gefängnis

  Der neugegründete »Bund der Hessischen Landeskinder« zeigt sich hocherfreut über die Forderung, dass auch Kinder ins Gefängnis sollen, wenn sie kriminell geworden sind. Denn es gehört sich nicht, anderen ihre Sandburg kaputtzumachen oder gar die Förmchen zu stehlen.
 
»Kinderkriminalität ist ein ernsthaftes Problem«
 
Die Forderung kommt von dem prominentesten Profikoch und begeistertem Hobbypolitiker: Roland K von der Cortschen Studiengebühren Fraktion (CSF). Er hatte sich schon zuvor für eine geselligere Runde in deutschen Gefängnissen ausgesprochen. So sollen nun die kriminellen "Normalos" mit kriminellen Ausländern und kriminellen Kindern eine Zelle teilen. "Das nennt man Integration auf Neudeutsch!" ist sich Roland K sicher. Auch fordert er die Einführung von Kindergeburtstagen in Gefängnissen. Denn so könnten auch unkriminelle Kinder lernen, was es bedeute, im Gefängnis Kindergeburtstage zu feiern: nämlich den Verzicht auf die sonst üblichen Exzesse und Orgien.
 
»Gesellschaftliche Tabus brechen«
 
Unterstützt wird der Hobbypolitiker von der Lobbyistenabteilung der »Christean Wagner Fanforce«. Ein äußerst hochrangiges Mitglied der Abteilung bezeichnet Roland K als »Genie erster Klasse«, in welche er im Übrigen auch hingehöre. Denn genau dort sitzen seine eifrigsten Fans: die hessischen Landeskinder. Dauer-Hausaufgaben-Abschreiben und Verpetzen war laut Roland K bisher ein gesellschaftliches Tabu und er lasse es sich nicht verbieten, dies zur Sprache zu bringen. "Auch Tabu-Themen gehören diskutiert!" lässt er durch seinen Pressesprecher verlautbaren. Und 99% der Menschen in Hessen stünden hinter ihm, betont er dabei stolz.
 
Landeskinderwahl am 27. Januar 2008
 
In den nächsten Tagen werde er weitere Forderungen aufstellen. Bis zur Landeskinderwahl sind es weniger als zwei Wochen. Und dort will Roland K als strahlender Sieger dastehen. Und des Erfolgs kann er sich sicher sein.