29.01.08

Cortsche Studiengebühren Fraktion fordert Neuwahlen

  "Ganz klar", betont die Cortsche Studiengebühren Fraktion (CSF), sei die hessische Wählerschaft für Neuwahlen. Dies war der "erklärte Wille" der Wählerinnen und Wähler Hessens. Sie wollten dieses Mal einfach zweimal wählen gehen. So geht es aus einer Stellungnahme der CSF vom Dienstagabend hervor.
Spekulationen, die eine - wie auch immer geartete - Zusammenarbeit mit einer anderen Fraktion im Landtag voraussagen, sind falsch. Achim Stundte von der CSF erläutert: "Die Hessen wählten die Neuwahl. Anders ist das Ergebnis nicht interpretierbar." Abgesehen davon müsse auch in der nächsten Legislaturperiode eine Koalition der Studiengebührenbefürworter zusammenfinden, notfalls über Partei- und Vernunftsgrenzen hinweg. So biete sich eine Koalition aus der Hardliner-Fraktion des konservativen Flügels der Studiengebühren-Protagonisten-Partei (SPP) und der Freien Partei Der Studiengebühreneinführer (FPDS) unter Tolerierung der Abgeordneten Nicola Sorge und Sarah Beer an. Eva Siebel (CSF) lud zugleich ihren Mitbewerber Michael Kühne Hörmann (SPP) zu einem Vier-Augen-Gespräch hinter verschlossenen Türen ein.